Elternvertretung

Leben & Werk

29.6.1897 Geburt Ottmar Gersters als 4. Kind des Nervenarztes Dr. F. Carl Gerster und seiner Frau Maria in Braunfels (Lahn)
1902 erster Klavierunterricht bei der Mutter
1905 Beginn Violinunterricht bei Kpm. Böhme in Braunfels
1913-20 Studium am Hochschen Konservatorium in Frankfurt/Main (Violine, Komposition)
1916-18 Militärdienst
1923-27 Solobratscher im Frankfurter Sinfonieorchester
1924 Heirat mit Pianistin Maria Hübner
1927-47 Dozent für Violine, Viola und Kammermusik (später Musiktheorie und Komposition) an der Folkwangschule Essen
1947-51 Dozent für Tonsatz und Komposition an der Hochschule für Musik Weimar
1948 Berufung zum Direktor der Hochschule für Musik Weimar
6.4. 1951 Gründung des Verbandes Deutscher Komponisten und Musikwissenschaftler, Ottmar Gerster ist bis 1960 erster Vorsitzender
1951 Verleihung des Nationalpreises der DDR
1951-62 Professor für Komposition an der Hochschule für Musik Leipzig
1962 Auszeichnung mit dem Vaterländischen Verdienstorden
1965 Auszeichnung mit dem Kunstpreis der Stadt Leipzig
31.8.1969 Ottmar Gerster stirbt in Borsdorf bei Leipzig
1984 Musikschule des Kreises Leipziger-Land wird in Musikschule „Ottmar Gerster“ umbenannt
Werke (Auswahl)
  • Opern, u.a. „Madame Liselotte“, „Enoch Arden“,„Hexe von Passau“
  • Orchesterwerke, u.a. 4 Sinfonien, Dresdener Suite
  • Solokonzerte, Kammermusik
  • Klaviermusik

Quelle: Rainer Malth „Ottmar Gerster – Leben und Werk“, Edition Peters 1988