Elternvertretung
Musik- und Tanztheaterstück „Was fühlst du, Kleiner Esel“ im Kultur- und Kongresscenter Böhlen aufgeführt
LVZ vom 26.04.10
„ [...] In einzelnen Episoden – Tagebucheinträgen ähnlich – vertanzten die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Altersklassen das Leben und die Erlebnisse des kleinen Esels Platero und des Ich-Erzählers. [...] Mal lustig und fröhlich, mal romantisch und melancholisch brachten die Tänzerinnen und Tänzer knapp eine Stunde lang den Lebensweg und die Abenteuer zweier Freunde auf die Bühne. Begleitet wurden sie dabei vom Gitarrenensemble und dem Akkordeonorchester der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster". [...] Dafür hatten sich die Mädchen und Jungen um Frau Viereder seit Oktober mächtig ins Zeug gelegt und zweimal, seit März sogar dreimal die Woche geprobt. „Dabei hatten wir auch die Möglichkeit, uns und unsere Ideen mit einzubringen“, erzählten Carolin Lange und Cindy Kröber nach dem Auftritt stolz aber geschafft. [...] “
Audite Nova
LVZ vom 08.05.10
„ [...] „Audite Nova“ bedeutet „Hört Neues“. Diesem Motto wurde das Ensemble-Festival bei allen neun Programmpunkten gerecht. Das traf auch auf das Schulorchester „Pond Groove Connection“ zu, das unter der Leitung von Frank Liebscher drei Instrumentalsongs spielte. Bei der Band handelt es sich [Musiklehrer Andreas] Schitke zufolge um ein langjähriges Gemeinschaftsprojekt mit der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster". [...] Während sämtlicher Programmnummern gab es kleine und große Überraschungen. [...] “
Musikalische Reise durch Amerika
LVZ vom 01.06.10
„Mit dem Programm „Oh Happy Day“ präsentierte sich am vergangenen Wochenende die Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" im Böhlener Kulturhaus. [...] Insgesamt wirkten 200 kleine und große Musiker, Sänger und Tänzerinnen mit. Sie boten Melodien für vielerlei Geschmack: von Gospel bis Rap, von Rock’n’roll bis zu Stars und Stripes. [...] Die Qualität der Darbietungen war jeden Cent wert. Die Mädchen der Bornaer Quertänzer (Tanzklasse 5) waren das erste Ensemble auf der Bühne. [...] „Die Kurzen“ aus Frohburg [...] spielten „Highway to Hell“ von AC/DC. Das hat zwar nichts mit Amerika zu tun, AC/DC stammen aus Australien, war aber nichtsdestoweniger erstaunlich. Danach blieben die Tänzer und Musiker auf dem richtigen Kontinent und begeisterten mit ganz unterschiedlichen Darbietungen. So waren klassische Orchester und Gruppen genauso eingebunden wie das Blasorchester Borna. Dieses hatte sich auf die Titel „Great Movie Adventures“ und „Stars and Stripes“ eingeübt [...] “
Ensemblewettbewerb „Musik für Kommunen“
LVZ vom 08.06.10
„ [...] In der Altersklasse 14 bis 20 Jahre gewann ebenfalls das Ensemble für Alte Musik der Leipziger Einrichtung, gefolgt vom Duo Oboe-Klavier der Chemnitzer Musikschule. Den dritten Preis erhielt das Klaviertrio Markkleeberg der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" aus dem Leipziger Land, den Sonderpreis das Schlagzeugquartett Markkleeberg.“
Tanzshow begeistert Klein und Groß
LVZ von 14.06.10
„ [...] Am Sonnabend zeigten die Tanzgruppen aus Böhlen, Regis-Breitingen und Geithain im Kulturhaus der Chemiestadt die Ergebnisse ihrer schweißtreibenden Übungsstunden. [...] Im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft trug die Tanzgala den Titel „Hier geht’s rund“. Getreu diesem Motto war die Bühne mit Fahnen der WM-Teilnehmerländer ausstaffiert, und als roter Faden verband das Thema die Einzeldarbietungen zu einer Gesamtchoreografie. [...] Die erste der 15 Gruppen war die Purzelklasse 2 aus Regis-Breitingen. Noch ein wenig schüchtern, tanzten die Kinder das „Wanderlied“. Tosender Applaus war ihnen dafür sicher. Bis zur Pause hatten vor allem die Jüngsten unter den Hobby-Tänzern ihren Auftritt. Darunter auch die in Böhlen trainierende Celina Zborala. Ihr Solotanz „Meine verzauberten Schuhe“ setzte einen ersten Höhepunkt und begeisterte das jubelnde Publikum. Ein weiterer kurz vorm Pausengong waren fünf Tänze aus der Show „Was fühlst du, kleiner Esel?“ [...] „Es ist richtig zum Gute-Laune-Bekommen“, sagte Bürgermeisterin Maria Gangloff spontan voller Begeisterung. [...] “
Sommerkonzert im Goldenen Stern
LVZ vom 18.06.10
„Von Polka und Walzer bis hin zum italienischen Volkstanz boten die Schüler der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" vorgestern Abend alles, was Zuschauer gerne sehen. Die Außenstelle Borna lud zum Sommerkonzert in das Bürgerhaus Goldener Stern am Markt ein, bei dem nach alter Tradition die besten Instrumentalisten des Jahrgangs und zwei Tanzgruppen der Kunstschule auftraten. [...] Zum Auftakt spielte das Blasorchester unter Leitung von Christoph Ulrich eine Polka, zu der die Tanzschüler im Saal ihre Runden drehten. Neu im Programm waren die Erklärungen zu den Tänzen von Ralf-Ingo Pampel. [...] Insgesamt zählt die Musik- und Kunstschule in Borna, deren Träger der Landkreis Leipzig ist, neun Tanzklassen. Die gaben bereits am vergangenen Sonntag im Bornaer Stadtkulturhaus zwei eigene Veranstaltungen, die laut Tanzpädagoginnen Sylvia Schuhknecht und Anett Aufderheide allesamt ausverkauft waren. [...] “
„Die Kurzen“ starten Ostseetournee
LVZ vom 17.06.10
„Die Kurzen“ – altersmäßig gesehen eine der jüngsten Bands in Deutschland – sind knapp zwei Jahre nach ihrer Gründung deutlich gewachsen. Zumindest was ihren Bekanntheitsgrad und Nachfragen nach Auftritten betrifft. Auch beim Schlossparkfest am Wochenende in Frohburg waren sie dabei. [...] Vor gut einem Jahr machten sie das erste Mal von sich reden. Da hatten die damals noch sechs Mädchen und Jungen gerade beim Bandcontest der VR Bank in Deutzen einen Sonderpreis abgeräumt. [...] Dabei spielen sie nicht nur Songs von den Prinzen, Chuck Berry, Brian Adams, Nena oder Queen – mit „Was ich mir wünsche“ haben sie auch den ersten eigenen Song im Programm. In Kürze – vom 9. bis 16. Juli – geht es zur ersten Ostseetournee. [...] Auf der Insel Usedom werden sie in Koserow, Ückeritz, Karlshagen, Kölpinsee und Zempin meist die Abendprogramme bestreiten. [...] “
Gedenkfeier zum 20. Jahrestag der Kommunalwahlen
Amtsblatt des Landkreises Leipziger Land vom 19.06.10
„Am 3. Juni lebten die Erinnerungen an die ersten Kommunalwahlen 1990 wieder auf. Über 100 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Kreisrätinnen und Kreisräte sowie Landräte der ersten Stunde trafen sich in den Abendstunden in Borna zu einer gemeinsamen Andacht und anschließender Gedenkstunde. Im Mittelpunkt stand die Erinnerung an die geleisteten ersten, oftmals noch unsicheren Schritte in die kommunale Selbstverwaltung. [...] Können und Präsenz zeigten Yara Krasulsky, Sarah Richter und Theresa Ulbricht von der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster", die als Holzbläsertrio die Feier musikalisch begleiteten.“
Spendenprogramm „Wir für hier“: Dow gibt 150 000 Euro
LVZ vom 28.06.10
„Aus dem lokalen Spendenprogramm der Dow Olefinverbund GmbH erhalten in diesem Jahr 18 gemeinnützige Vorhaben im Leipziger Land und im Saalekreis eine Förderung. Wie das Unternehmen weiter informierte, betrage der Umfang des erstmals initiierten und öffentlich ausgeschriebenen Spendenprogramms „Wir für hier“ 150 000 Euro. Insgesamt fördere Dow in diesem Jahr regionale Projekte in den Bereichen Soziales, Kultur, Umwelt und Sport mit 300 000 Euro. [...] 10 000 Euro: Verein Kleine Hände Großdeuben für einen Snoezelraum für die Kita „Kinderland“. Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" Borna für die Konzertgala „100 Jahre amerikanische Musikgeschichte“. Grundschule Rötha für die Gestaltung von Freiflächen zu einem Schulwald und naturnahem Lernort. [...] “
Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" kommt auch im neuen Jahr ohne Gebührenerhöhung aus
LVZ vom 04.08.10
„ [...] „Eine Gebührenerhöhung stand im Raum, so Musikschulleiter Klaus-Dieter Anders. Das Finanzloch könne aber noch einmal durch Umstrukturierungen im Haus gestopft werden. Im Klartext: Ein Plus an Schülern wird ohne zusätzlichen Personalaufwand unterrichtet. „Wenn die Haushaltssituation 2011 noch schwieriger wird, müssen wir aber erneut über die Gebühren nachdenken“, verdeutlicht der Musikchef. [...] Das Personal schluckt 85 Prozent der Ausgaben. „Wir wollen ja eine pädagogische Leistung erbringen“, betont Anders. Die Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" arbeitet mit 25 haupt- und 70 nebenamtlichen Lehrern. Die bilden in allen Instrumenten aus. Zurzeit fehlten der Schule lediglich Oboen-Schüler. [...] „Ottmar Gerster“ arbeitet allein mit 20 Schulen zwischen Markranstädt und Geithain zusammen. Am Nachmittag werden dort Ganztagsprojekte angeboten, die für alle Mädchen und Jungen offen sind. Und die Musikschule ist auch immer auf der Suche, über Fördertöpfe noch mehr Kinder in die musikalische Früherziehung einzubinden. [...] “
Jedem Kind ein Instrument
LVZ vom 04.08.10
„Das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKi) geht ins zweite Jahr. Unterm Dach der Musik- und Kunst-Schule „Ottmar Gerster“ wurden im zurückliegenden Jahr an den Grundschulen Böhlen, Rötha, Neukirchen sowie Borna-West und –Ost alle 160 Erstklässler an die Welt der Instrumente herangeführt. Nun im zweiten Jahr können sie ihr Lieblingsinstrument erlernen, verdeutlicht Musikschulleiter Klaus-Dieter Anders. 60 Prozent der jetzigen Zweitklässler machen mit [...]. Während das Projekt im ersten Jahr in den Unterricht integriert war, werde es im zweiten Jahr vermutlich als zusätzliches Projekt über die Bühne gehen, sagt Anders. An den fünf Grundschulen würden nun die neuen Erstklässler ebenfalls ins Projekt einsteigen. [...]“
Standpunkt von Katrin Haase
„Die Musik ist ein weites Feld. Und dieses beackert seit vielen Jahren mit großem Erfolg die Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" im Leipziger Land. Kinder und Jugendliche werden behutsam in die Welt der Töne eingeführt, erlernen für wenig Geld bei gut ausgebildeten Lehrern ein Instrument, dürfen Auftritte vor Publikum bestreiten und schulen zugleich ihre musikalische Kompetenz. [...] Mit ihrem Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ bleibt die Musikschule weiterhin auf ihrer Erfolgsspur. [...] “
LVZ vom 02.06.10
„ [...] Im Rahmen des sachsenweiten Projekts „Jedem Kind ein Instrument“ wird auch an den Grundschulen Ost, West und Neukirchen Musikunterricht in der ersten Klasse der anderen Art angeboten, in dessen Folge die Kinder ihr Lieblingsinstrument erlernen können. [...] Die Erstklässler haben eine zusätzliche Unterrichtsstunde Musik, in der sie mit Musik in Berührung kommen. Zum einen gehen Pädagogen der Musikschule zu den Grundschülern, um mit den Mädchen und Jungen zu singen und ihnen Instrumentengruppen vorzustellen. Oder die Schüler basteln [...], naheliegenderweise natürlich ein Musikinstrument, etwa eine Trommel. Auf diese Weise kommen sie spielerisch mit Musik in Berührung. In der zweiten Klasse bekommen sämtliche Schüler das Angebot, ihr Lieblingsinstrument zu erlernen. Und sie werden adäquat ausgestattet – mit Instrumenten in ihrer Körpergröße. [...] Die Instrumente werden vom Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellt, der schließlich hinter dem Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ steckt. [...] “
Standpunkt von Saskia Grätz
„ [...] Der Staat muss sparen und seine Bürger auch. Das Erlernen eines Musikinstruments im Kindesalter zählt da nicht unbedingt zu den Prioritäten von Eltern, die jeden Tag neu überlegen müssen, wie sie finanziell über den Monat kommen. Insofern bietet das zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 gestartete ministeriale Modellprojekt „Jedem Kind ein Instrument“ eine echte Chance. Unabhängig vom Geldbeutel. [...] “
Amtsblatt des Landkreises Leipziger Land vom 20.03.10
„Staatsministerin Sabine von Schorlemer besuchte am 25. Februar 2010 die Grundschule „Pfiffikus“ Böhlen. Im Rahmen des JeKi-Projektes nahm sie an einer Unterrichtsstunde teil. Das Modellprojekt des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst richtet sich an Grundschüler der ersten und zweiten Klasse im ländlichen Raum. Es läuft seit dem Schuljahr 2009/2010 und wird jährlich mit 350.000 Euro gefördert. In Sachsen beteiligen sich 14 Musikschulen und 38 Grundschulen am Projekt – die Grundschule Böhlen ist eine davon. [...]“
Begabtenstipendium für 23 Musikschüler
LVZ vom 05.08.10
„23 Schüler der Musik- und Kunst-Schule „Ottmar Gerster“ haben für das am Montag beginnende Unterrichtsjahr ein Begabtenstipendium erhalten. Die Schüler absolvieren pro Woche zwei Unterrichtsstunden (90 Minuten), von denen eine der Freistaat Sachsen finanziert [...]. Zu den 23 Schülern gehören der Mölbiser Andreas Ebert, die Kohrenerin Lola Zschiedrich (beide Violine), die Bornaerin Yara Krasulsky (Querflöte) und die Bad Lausickerin Virginia Schmidt (Blockflöte).“
Kirchen-Nacht-Musik Borna
LVZ vom 12.09.10
„Jedes Jahr im Frühherbst lädt die Musik- und Kunst-Schule „Ottmar-Gerster“ zur Kirchen-Nachtmusik in die Stadtkirche ein. [...] die Darbietungen von barocker Musik über südamerikanische Rhythmen bis hin zu Tango, gediehen zu betörenden Klangerlebnissen. „Wir besuchen jedes Jahr diese nächtliche Veranstaltung [...]“ schloss sich die Bornaerin Sigrid Krasulsky an. Auch freute sie sich mit ihrem Ehemann Herbert über ihre Enkelin Yara, die im Duett mit Patrick Schöpke auf der Querflöte das Vivace – Adagio – Allegro aus den sechs kanonischen Sonaten von G. P. Telemann in erquicklichsten Tönen an die Gästeohren brachte. Derweil trumpfte das Gitarrenensemble [...] auf und brachte so südamerikanische Rhythmen in das Kirchenschiff. „Hätten die Gitarristen noch Sombreros auf, könnte man glauben in heißer Mittagssonne vor einer mexikanischen Kantine zu sitzen“, ulkte der Fohburger Winfried Reukel, der genauso wie andere Besucher bei Kerzenschein lieblichen Rotwein und Fettbemmen genoss [...]. Mit dem Tango „Choco Flanel“ zeigte das fünfköpfige Akkordeonensemble um Hannes Toense noch mal so richtig die Schokoladenseite der hervorragend agierenden Musik- und Kunst-Schule „Ottmar Gerster“.“
Anhörung zur Kürzung der Landeszuschüsse für Musikschulen
LVZ vom 28.09.10
„Ein Instrument zu erlernen ist für Professor Ekkehard Klemm wie Achterbahnfahren: Ein ständiges Auf und Ab, gelegentliche Überschläge und viel Magenkribbeln. Vor allem aber: „Man will auch drin sitzen – und nicht nur zuschauen“, sagt der Rektor der Dresdner Hochschule Carl Maria von Weber. Genau diese Gefahr beobachte er aber zunehmend an den Musikschulen im Land. Der Trend zum Gruppenunterricht nehme zu, Einzelstunden dagegen würden gestrichen. Diese katastrophale Entwicklung, so Klemms Botschaft gestern in einer Expertenanhörung des Landtags, werde weiter verstärkt, wenn der Freistaat seine Zuschüsse für die Musikschulen wie geplant von 5 Millionen auf 3,5 Millionen Euro kürzt. [...] Laut Klaus Dieter Anders, Vorsitzender des Landesverbandes der Musikschulen, trägt der Freistaat bisher durchschnittlich zwölf Prozent der Kosten der landesweit 25 Einrichtungen, den Rest teilen sich Kommunen, Landkreise, Eltern und Sponsoren. „Eine Kürzung wäre fatal“, betont Anders. „Wenn wir die Gebühren erhöhen und Leistungen zurückdrehen müssen, verlieren wir Kinder und damit weitere Einnahmen.“ [...] Für die Linke, die die Anhörung initiiert hatte, war klar: Am Tag nach dem viel beachteten Jubiläumskonzert der Musikschulen im Gewandhaus habe das einhellige Expertenvotum gezeigt, wie dramatisch die Situation sowohl für die Kultur als auch für sozial Schwache sei, so Linken-Politiker Volker Külow. Die CDU-Abgeordneten müssten „die drohende Katastrophe abwenden“. Einen Hoffnungsschimmer gibt es immerhin: In der CDU-Fraktion wollen tatsächlich einige Abgeordnete die Haushaltskürzungen zumindest teilweise verhindern.“
Pressemitteilung
(Dresden/27.09.2010) Nach der Anhörung des Ausschusses für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien „Bedeutung und Perspektiven der Musikschulen im Freistaat Sachsen“ erklärt Aline Fiedler, kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages: „Nicht erst seit der heutigen Anhörung im Kulturausschuss des Sächsischen Landtages ist klar, welchen Beitrag die 25 öffentlichen Musikschulen für die kulturelle Bildung in Sachsen leisten. Ihre bildungspolitische Bedeutung ist und bleibt unbestritten. Deshalb werden wir uns in den kommenden Haushaltsverhandlungen für die Musikschulen stark machen. Über ein Drittel der Kosten der Musikschulen werden durch Elternbeiträge selbst getragen. Die verbleibenden Mittel werden zum Großteil von den Städten, Gemeinden, Landkreisen und dem Land übernommen. Die Unterstützung des Landes soll auch in den kommenden Jahren angemessen gewährleistet werden.“
Zudem erklärt Nico Tippelt, kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag und Diplommusikpädagoge: „Musikschulen sind Orte des aktiven Musizierens und der kulturellen Pflege. Sie erfüllen in den sächsischen Kommunen - insbesondere im ländlichen Raum - eine wichtige soziale und bildungspolitische Aufgabe. Von Adorf i.V. bis Zittau in der Oberlausitz wird in mehr als 300 sächsischen Städten und Gemeinden ein breitenwirksamer und leistungsorientierter Musikschulunterricht durchgeführt.
Um weiterhin qualitativ hochwertigen Musikschulunterricht auch in der Fläche zu gewährleisten, braucht es motivierte Lehrkräfte, die auch den 'Weg übers Land' auf sich nehmen. Das Engagement der Musikschulen soll daher nach unserer Auffassung durch eine langfristig angemessene Mitfinanzierung aus Landesmitteln begleitet werden.“
Rattenfänger – 5. Blockflötentag der Region Leipzig in Borna
LVZ vom 27.09.10
„ [...] Wer an einem normalen Sonnabend durch die Flure des Bornaer Gymnasiums streifen würde, könnte ganz sicher eine Stecknadel zu Boden fallen hören. An solcherart akustische Experimente indes war vorgestern nicht zu denken, bildete doch die altehrwürdige Bildungseinrichtung für einige Stunden den Mittelpunkt des Blockflöten-Nachwuchses aus der Leipziger Region. Insgesamt hatten 160 Blockflötenspieler [...] den Weg in die Wyhrastadt gefunden, der – nach Delizsch im Vorjahr – erstmals die Ehre zuteilwurde, Austragungsort des im Dreijahres-Rhythmus veranstalteten XXL-Workshops sein zu dürfen. Eines Workshops, in dem gemeinsam durch die Schul-Flure gezogen (Umzug mit dem Bornaer Rattenfänger), getanzt (Volkstanz für alle), gebastelt und gemalt (Flötenständer, Ölkreidebilder), geraten (Quiz für Große und Kleine) und natürlich musiziert wurde. Zum einen der Nachwuchs, zum anderen dessen Eltern und zu guter Letzt am späten Nachmittag, alle gemeinsam, im Rahmen eines großen Abschlusskonzertes in der Aula. [...] “
Festkonzert im Gewandhaus zum 20. Geburtstag des sächsischen Musikschulverbandes
LVZ vom 28.09.10
„ [...] Der sächsische Landesverband begeht in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag mit einem Festkonzert im Gewandhaus. In diesen Zeiten des Sparens ist es wohltuend, bei so einer Gelegenheit zu hören, wie die Politik immerhin zum so grundlegenden Bereich der musikalischen Bildung der Kinder und Jugendlichen Bekenntnisse liefert, wie die Festrednerin dies tut, Sachsens Ministerin für Wissenschaft und Kunst Sabine von Schorlemer. [...] Worin der unschätzbare Wert der Musikschulen besteht, auf den [...] alle sich berufen, zeigen am Sonntagabend ohnehin die Nachwuchsmusiker selbst, in einer Vielfalt, die größer kaum sein könnte. Da sind talentierte Nachwuchssolisten dabei, die Gipfel des klassisch-romantischen Repertoires erklimmen, mit teils beeindruckenden Fähigkeiten. Der Schwerpunkt liegt heute aber auf den Ensembles. Denn die Musikschulen bilden ja nicht nur angehende Profimusiker aus. [...] Unmöglich, alle diese Ensembles zu nennen: das Symphonieorchester, die Bigband, die Schlagzeugcombo ... Sie musizieren in einer Qualität, über die man nur offenen Mundes staunen kann. Von Barock über Klezmer bis zu den Beatles geht die Reise an diesem langen Konzertabend. So groß ist heute die Breite der Musikschulausbildung – gut, dass es sie gibt.“
Mit Tanzschritten Geschichten erzählen
LVZ vom 22.10.10
„Seit Schuljahresbeginn wird in der Tanzabteilung der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" eine neue „Purzelklasse“ von den Lehrerinnen Annett Aufderheide und Silvia Schuhknecht unterrichtet. Das sind die kleinsten Tänzer ab vier Jahre. „Das ist das ideale Einstiegsalter“, sagt Schuhknecht. Insgesamt gibt es neben den Anfängern noch sieben Tanzklassen. Die Ältesten sind 24 Jahre alt. [...] „Die Kinder sollen lernen, Geschichten zu vertanzen, Inhalte in Bewegungen umzusetzen“, sagt die 42-Jährige und unterstreicht, wie wichtig es ist, dass die Kinder Fantasie entwickeln. [...] „Alle zwei Jahre führen wir ein großes Tanztheater auf, an dem alle Klassen beteiligt sind. Das ist dann immer das Highlight, da ist der Saal voll.“ Im Zwischenjahr, so Schuhknecht weiter, würden die Klassen einzeln trainieren, um in der Ausbildung weiter voranzukommen. Im Moment werde das nächste Tanztheater geplant [...] Den größten Erfolg konnten die „Quertänzer“, wie die Schüler heißen, im letzten Jahr feiern. Sie gewannen den Bundeswettbewerb in der Kategorie „Moderner Tanz“. [...] Trotz dieser ansehnlichen Erfolge sei das Ziel der Tanzausbildung bei den „Quertänzern“ nicht unbedingt, alle Schüler zu Profitänzern zu machen. Vielmehr gehe es darum, einen Ausgleich zu schaffen. „Man braucht doch ein Hobby, eine Sache, für die man neben dem Alltag aufgehen kann.“ Schuhknecht sieht dabei auch einen großen Vorteil für die Entwicklung der Kinder. „Die Älteren, die schon länger dabei sind, haben alle etwas aus sich gemacht, weil die Persönlichkeiten sind. Das liegt auch am Tanzen. Denn in der Tanzgruppe lernen sie ein gesundes Miteinander, aber auch sich durchzusetzen“. [...] Seit 17 Jahren ist sie bereits bei den „Quertänzern“. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Tanz „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig Tanzpädagogik. [...] “
Jugend tanzt
LVZ vom 19.11.10
„Mit einem 1. Preis sind die Quertänzer Borna der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" vom vierten Landeswettbewerb „Jugend tanzt“ aus Dresden zurückgekehrt. Nach Angaben der Schule holte sich die Tanzklasse der 17- bis 27-Jährigen diesen Preis zum zweiten Mal hintereinander und qualifizierte sich für den Bundeswettbewerb in Paderborn. Die Tänzer starteten in Dresden unter dem Titel „Ver...“ , einem tänzerischen Spiel, in dem es um verschiedene Ver-Wörter geht [...]. In der Kategorie „Ballett“ (Klassischer und Moderner Tanz sowie Tanztheater) trafen die Tanzklassen 5 und 6 in der Altersklasse der Zwölf- bis 16-Jährigen „auf eine quantitativ starke und qualitativ hochwertige Konkurrenz“ [...] Eine fehlerfreie und emotional ansprechende Leistung habe beiden Gruppen eine gute Bewertung gebracht [...] .“
Jukebox im KulturKino
LVZ vom 09.12.10
„Das Projekt Jukebox der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" bietet jungen Musikern aller Instrumentengruppen der Bereiche Jazz, Rock und Pop seit 2007 zweimal im Jahr die Möglichkeit, sich von professionellen Musikern umgeben auf der Bühne wiederzufinden. [...] Für den Eintrittspreis von fünf Euro bekommt der Zuschauer ein abwechslungsreiches Musikprogramm und rundherum gute Unterhaltung in angenehmer Clubatmosphäre geboten, teilte Sina Meißgeier von der Musikschule mit. [...] An das Hauptprogramm schließt sich eine Jamsession an, die den Abend bei guten Getränken und Musikgesprächen ausklingen lassen soll. Die Jukebox biete also nicht nur eine Plattform für fortgeschrittene Musikschüler und junge Bands, sondern vor allem auch einen interessanten Abend, um Musik zu hören, über Musik zu reden und letztendlich gemeinsam zu musizieren, so Sina Meißgeier. Die positive Resonanz über die vorausgegangenen Veranstaltungen unterstreiche die Besonderheit dieser Veranstaltung innerhalb der Musikschullandschaft. [...] “
Weihnachtsgala
LVZ vom 13.12.10
„Wer am Sonnabend das Kulturhaus [Böhlen] betrat, bekam eine Ahnung davon, wie es in einem Ameisenhaufen zugeht. Im Sekundentakt kreuzten Jungen, Mädchen und junge Erwachsene mit Instrumenten den Weg, gefolgt von Scharen von Kleinkindern mit roten Zipfelmützen auf dem Kopf. Unübersehbar war, dass die Musik- und Kunstschule personell keine Mühen gescheut hatte, um die erste Weihnachtsgala ihrer 40-jährigen Geschichte zu einem Erfolg werden zu lassen. An den beiden Aufführungen am Nachmittag und am Abend wirkten 350 Kinder und Jugendliche mit, von Vierjährigen der musikalischen Früherziehung bis zu 20-jährigen. [...] „Das Anliegen des Konzertes ist es, unserem Nachwuchs die Möglichkeit zum gemeinsamen Musizieren zu geben und gleichzeitig den Gästen das breite Spektrum unseres Angebotes vor Augen zu führen.“ [...] “
Saxofonensemble
LVZ vom 05.02.11
„Ganz neue Töne gab es beim Neujahrsempfang der Stadt Geithain in der Vorwoche. Saxofonmusik umrahmte die Veranstaltung – auf die Bühne brachten sie der zwölfjährige Niklas Schapke sowie Nathalie Köhler und Lorenz Claus, beide 13. Seit anderthalb Jahren spielen die drei Geithainer Schüler der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" als Trio zusammen. Teilweise musizieren sie aber auch als Quartett mit ihrem Lehrer André Bauer. Einmal in der Woche üben sie gemeinsam, dazu kommt Einzelunterricht. Die rund 180 Gäste beim Neujahrsempfang spendeten reichlich Applaus. [...]“
Bornaer Blockflöten bezaubern
LVZ vom 02.03.11
„Beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend musiziert“ konnte sich das Blockflötenensemble der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" neben sieben anderen Schülern für die nächste Stufe qualifizieren. Die Flötisten Virginia Schmidt (12), Cornelius Petersen (12), Johanna Jäger (15) und Anna-Kathrin Lindner (15) müssen nun im März beim Landeswettbewerb in Löbau ihr Können unter Beweis stellen. Beim Regionalwettbewerb Ende Januar im Evangelischen Schulzentrum in Leipzig, trat das Ensemble mit Stücken von Antonio Vivaldi und Matthias Maute vor die Jury. Mit der zweitbesten Wertung konnten die vier Schülern in der Altersgruppe IV (ermittelt aus dem Durchschnittsalter) in ihrer Kategorie abschneiden. [...] Bei „Jugend musiziert“ wechseln jährlich die Instrumente in den Kategorien Solo und Ensemble. 2011 gibt es keine Einzelwertungen für die Blockflöte, deshalb spielen die vier nun zusammen. Jeder von ihnen konnte aber bereits Erfahrungen bei Einzelauftritten sammeln. Sie sind sich einige, dass das Musizieren allein leicher ist. Im Ensemble „muss man mit Augen und Ohren auf die anderen achten“, erläutert [Lehrerin] Henrike Spoerhase. [...]“
Jukebox - Rocken wie die Profis
LVZ vom 02.04.11
„Auf einer Bühne stehen und vor Publikum singen oder ein Instrument spielen: Für die 14-jährige Josephine wurde der Traum vor Wochenfrist im Kulturkino Zwenkau wahr. Sie war eine von rund 40 Musikern zwischen acht und 20 Jahren, die bei der achten Jukebox der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" ihren großen Auftritt hatten. ‚Die Idee der Jukebox ist, dass Schüler mit Profis unter professionellen Bedingungen Musik machen’, erklärt Mathias Dreiack. Er leitet an derMusikschuleden Rock/Pop-Bereich und hat das Projekt 2007 ins Leben gerufen. [...] Im Mittelpunkt stand diesmal der Rock and Roll . ‚Alle Instrumentengruppen sind vertreten von Cello über E-Bass und –Gitarre bis hin zu Saxofon und Schlagzeug’, berichtete Dreiack. Um ihn herum wurden Instrumente gestimmt, Getränke geordert, Väter legten Kameras bereit. Wie bei Konzerten üblich gab es ein Vorprogramm. Dabei: Josephine und ihre Band von der Mittelschule Bad Lausick. [...] Zufrieden war auch Kulturpädagoge Stephan Mühl, der mit der Band seit drei Monaten probt: ‚Auf ein Ziel hinzuarbeiten, das tut den Jugendlichen gut.’ Premiere feierte auch die Band ‚The 5th Season’. [...] Und es wurde noch besser: mit dem Hauptprogramm. ‚Unsere Schüler haben im Unterricht je einen Titel erarbeitet. Vor einer Woche fand eine Probe mit den Profis von der Musikschulband statt, danach nur noch der Soundcheck, und nun geht’s los’, sagte Dreiack und griff zum Bass. Mühl schnappte sichdie Gitarre und Sänger Martin Lorenz das Mikro. [...] ‚Wir Lehrer genießen die Atmosphäre. Das macht viel mehr Spaß als im grellen Neonlicht in irgendeiner Schule zu unterrichten’, gestand Dreiack. [...] ‚Das war eine runde Sache. Alle sind happy. Bei einigen Schülern konnte man kaum noch einen Unterschied zu den Profis ausmachen’ [...]“
Erster Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend tanzt“
LVZ vom 11.06.11
„Die Bornaer Quertänzer der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" haben beim 4. Bundeswettbewerb „Jugend tanzt“ in Paderborn den ersten Platz in der Kategorie Ballett (Klassischer und Moderner Tanz) belegt. [...] Die Bornaer Quertänzer überzeugten mit ihrer heiter-ironischen Choreografie ‚Ver...’ durch enorme Ausstrahlungskraft. Die Jury lobte die besondere Kreativität des Stückes. Somit konnten sich die Tänzerinnen gegen ihre Konkurrenten durchsetzen und den Titel nun bereits zum zweiten Mal hintereinander mit nach Hause nehmen. Choreografin und TanzpädagoginSilvia Schuhknechtlobte speziell die enorme Bühnenpräsenz, die Professionalität und den Kampfgeist ihrer Mädchen. [...]“
Getanzte Bilder
LVZ vom 15.05.11
„Sie haben einmal die Tanzschuhe beiseite gelegt und dafür zu Pinsel und Farbe gegriffen: 13 Tanzschüler der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster". Am Sonnabend trafen sie sich im Tanzraum im Kulturhaus Böhlen nicht zum Unterricht, sondern um der Charity-Aktion MaleLE in stundenlanger Arbeit etwas besonderes beizufügen. [...] Nach dem Üben wurde es ernst: Zunächst fügten sich 17 leere MaleLE-Blätter zu einer großen weißen Fläche. Darauf legten sich die beiden elfjährigen Böhlenerinnen Celine Zborala und Laura Blaesing, deren Konturen Tanzpädagogin Simone Viereder mit roter und blauer Farbe nachzeichnete. Jetzt wurden Hände und Füße in Farbe getaucht – sozusagen tanzend verwandelte sich die Fläche in ein buntes Durcheinander. Schließlich wurde sie wieder in 17 einzelne Blätter zerlegt, die die Tanzschüler jeder für sich kreativ vollendeten. „Getanzte Bilder“ wird die Serie heißen und von 1 bis 27 durchnummeriert, erzählte Simone Viereder, die an der Musikschule arbeitet und im Tanzstudio Böhlen mit Ilka Demmler neun Gruppen unterrichtet. „Wir wollten den Tanz einbinden“, erläutert sie die Idee für das Puzzle, das unter den Händen der Tanzschüler gemeinsam entstanden ist. [...] Am Sonnabend entstanden aber noch weitere Bilder unter den geschickten Händen der Mädchen und eines jungen Mannes. Denn in den neun Tanzgruppen mit etwa 80 Schülern zwischen vier und 60 Jahren weiß Simone Viereder gerade mal drei Jungs. [...] Für die Maltüten der Tanzschüler griff übrigens der Förderverein der Musikschule in die Geldbörse und trug damit sein Scherflein zur Aktion bei. Auch Simone Viereder ist von MaleLE angetan. „Für einen guten Zweck kann man allerhand tun, oft fehlt aber das entscheidende Wie, also wie man helfen kann.“ Die LVZ-Aktion inspiriere einen und könne einfach umgesetzt werden, lobte sie.“
Let’s Dance 2011 in Böhlen
LVZ vom 23.06.11
„Große Show, viel Spaß, begeisterte Gäste: Die Tanzgruppen der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" aus Böhlen, Geithain und Regis-Breitingen präsentierten am Sonntag die Ergebnisse der schweißtreibenden Trainigsstunden vor sachkundigem Publikum – ganz nach dem Geschmack der Besucher im völlig ausverkauften Böhlener Kulturhaus. Ein Feuerwerk aus Tanz und Musik auf hohem Niveau.
Mit ihrer traditionellen Tanzshow „Let’s Dance“ boten die 100 Tänzer und Tänzerinnen ein schwungvolles und abwechslungsreiches Tanzprogramm. In diesem Jahr drehte sich alles um das Thema Pusteblume, das neue Logo derMusikschule. Die Pusteblume steht als Symbol für das Loslassen der Kinder, wenn sie älter werden, für die Vergänglichkeit, wenn sie fliegen will, wird sie es tun. [...] Die Kinder liefen zur Hochform auf und zeigten in jeder Sekunde der Aufführung, dass sie mit Herzblut und Spaß auf der Bühne standen. [...] Nach dem Schlussbild, wo sich alle Tänzer auf der Bühne von der begeisterten Zuschauermenge verabschiedeten, standen auch die Macher der Show, die TanzpädagoginSimone Viereder, Ilka Demmler und Heike Frommherz mit glücklichen Augen auf der Bühne, freuten sich über den Erfolg der Akteure, bedankten sich bei den Helfern rund um das Tanzevent. Ein besonderer Dank ging an die Eltern für Unterstützung und Engagement. Das Ziel, den Eltern zu zeigen, was ihre Kinder im Unterricht lernen, sei erreicht worden, schätzte TanzpädagoginSimone Vierederein. [...]“
Die Digedags in Böhlen
LVZ vom 27.06.11
„Ausgelassene Stimmung herrschte hinter der Bühne bei kleinen und großen Akteuren, im Foyer des Kulturhauses Böhlen nahm Klaus-Dieter Anders, Direktor der Musik- und Kunstschule Ottmar Gerster, Gratulationen entgegen: Die Premiere des Musicals von Martin Verges „Das Wettrennen auf dem Mississippi“ bekam am Sonnabend rauschenden Beifall und ist rundum gelungen. [...] Als Jung-Reporter des „New Orleans Magazins“ um das Jahr 1860 stehen Dig Paula-Marie Meinert (11), Dag André Telling (12) und Digedag Isabella Reichelt (16) im Dilemma, ihre Leser mit sensationellen Neuigkeiten versorgen zu müssen, allerdings wahrheitsgetreu und ohne Übertreibungen. Sie schnappen einen Dialog zwischen Samual Baxter, gespielt von Martin Lorenz, und Jonathon Joker alias Claus Carellauf. [...] lautstarke Bravo-Rufe erntete Antje Pampel als exaltierte Bootseignerin Mrs. Victoria Jefferson. Verges baute den Spannungsbogen bis zum spannenden Finale mit dem Sieg des altersschwachen Raddampfers weiter auf und würzte die abenteuerlichen Erlebnisse auf dem unberechenbaren Strom mit Humor und Hintersinn. [...] Der musikalische Hintergrund setzte sich aus Evergreens und Ohrwürmern zusammen, die ein ums andere Mal im Rhythmus mitgeklatscht wurden, einen Großteil arrangierte Saxofon-Lehrer Frank Liebscher neu.
„Alles super, es hat alles geklappt“, strahlte nach dem nicht enden wollenden Schlussapplaus und Zugabe Klaus-DieterAnders. „Beachtlich war auch die Resonanz von Comicclubs aus ganz Deutschland im Vorfeld, die Interesse an unseren Flyern und Plakaten zeigten.“ Und sogar bei Ebay stand das Programmheft, das als LVZ-Beilage erschienen ist, schon zum Gebot.
LVZ vom 27.06.11
Standpunkt von Saskia Grätz
„Beifall und Jubel im großen Saal des Kulturhauses Böhlen waren groß: Die Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" hat am Wochenende eine weitere Erfolgsgeschichte geschrieben. [...] Das Resultat der Arbeit der Mitwirkenden auf, hinter und vor der Bühne nötigt Anerkennung ab. Und zeigt deutlich, was ein Miteinander von Profis, Lehrern und Kindern möglich macht. Den Nachwuchs für die Musik und Aufführungen dieser Art zu begeistern und Talente zu wecken, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, der sichMusikschulen mit viel Engagement widmen. Deren finanzielle Förderung sollte trotz Sparkurses nie in Frage gestellt werden.“
LVZ vom 27.06.11
„Ganz wie schauspielerfahrene Profis, als hätten sie nie etwas anderes gemacht, agierten die Digedags als rasende Reporter auf der Bühne [...]’Wir waren übelst aufgeregt’, ließen die Mädchen nach ihrem erfolgreichen Auftritt verlauten. Angemerkt hat man ihnen das aber nicht. Etwas Lampenfieber hat André Telling auch gehabt, aber als Teenie und E-Gitarrist mit zwölf Jahren gibt man sich gelassen: ‚Das war eine coole Erfahrung.’ Und die soll weiterhin sein Hobby bleiben. Die jungen Damen hingegen wollen später auch beruflich auf den Brettern stehen, die die Welt bedeuten. Paula-Marie als Sängerin oder Schauspielerin – ihre eindrucksvolle Bühnepräsenz hat sie unter Beweis gestellt. Operngesang oder Musical zu studieren ist das Traumziel von Isabella. ‚Eigentlich bin ich Sopran’, erzählt sie. Was allen dreien gefallen hat: die Zusammenarbeit mit den Erwachsenen. Antje Pampel gibt das Kompliment zurück. [...] ‚Wir haben mit den Jugendlichen wie unter Kollegen ganz gleichberechtigt geprobt’, erzählt sie. ‚Die Arbeit mit Martin Verges war einfach schö, sehr aufregend und sehr produktiv. Manchmal hatten wir Bauchschmerzen vor Lachen.’ Mathias Dreiack, eigentlich Leiter für dem Bereich Rock/Pop/Jazz an der Musik- und Kunstschule, überzeugte als Colonel Horatio Springfield. [...] ‚Trotzdem wird auch bei der nächsten Aufführung keine Routine einkehren, es bleibt spannend. Ich habe einige verrückte Szenen, muss minutenlang auf einem Steckenpferd über die Bühne reiten oder einem Banjo hinterher in den Mississippi springen.’ Das hat er als Trockenübung sogar mit drei verschiedenen Schwimmstilen grandios gemeistert. Einig sind sich kleine und große Darsteller: Es hat allen riesigen Spaß gemacht.“
LVZ vom 23.06.11
„Aufgeregter Trubel und buntes Treiben herrschte am Wochenende bei den Proben für das Musical „Das Wettrennen auf dem Mississippi“ rund um die Kultfiguren Dig, Dag und Digedag im großen Lindensaal des Rathauses Markkleeberg. Wie ein Fels in der Brandung dirigierte Klaus-DieterAnders, Leiter der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster", das Kommen und Gehen der beteiligten Gruppen. Vom Lampenfieber der jungen Künstler ist Klaus-DieterAndersjedoch nicht befallen: „Wir wollen sehr gut sein, aber meine Unruhe ist keine künstlerische, sondern eine organisatorische. Vor den Aufführungen sind noch tausenderlei Details zu beachten – bis hin zur Verpflegung in den Pausen.“ Beim größten Musicalprojekt in der Geschichte derMusikschulewirkt nicht nur das gesamte Kollegium mit. 200 kleine und große Schauspieler, Sänger und Instrumentalisten von den Grundschulkursen „Geige & Co“ oder „Fidelius“ bis hin zu den Tanzgruppen aus dem gesamten Landkreis stehen auf der Bühne und werden in die Handlung integriert. [...] Eine ganz besondere Herausforderung für den Berliner Martin Verges, der das Stück nach dem Mosaik-Comic „Die Digedags in Amerika“ von Hannes Hegen geschrieben hat: ‚Andersals auf großen Theater- oder Opernbühnen mit fest verteilten Aufgaben der Gewerke bis hin zu den Requisiteuren muss ich mich hier nach den Gegebenheiten richten. Aber es ist ein sehr angenehmes Arbeiten in der Kombination als Autor und Regisseur.’ Dass er unter Zeitdruck arbeitet, sieht er positiv: ‚Das ist eher produktiv.’ Die Kinder seien sehr engagiert, die Hauptdarsteller ‚absolut Sahne’. Ein großes Kompliment für André Telling (12) als Dag und Isabella Reichelt (16) als Digedag. Paula-Marie Meinert (10) ist mit Mutti Janett zur Probe gekommen. Sie freut sich besonders darauf, als Zeitungs-Reporter Dig in New Orleans um 1860 gemeinsam mit den ‚großen’ Darstellern aufzutreten und schwärmt von Antje Pampel, die Mrs. Victoria Jefferson, in ihrer Jugend Opernsängerin und reiche Eigentümerin mehrerer Raddampfer, von hoheitlich bis hochdramatisch auftreten lässt. [...] Inhaltlich liegt Martin Verges viel am Wiedererkennungswert der Geschichte bis hin zum detailgetreuen Kostüm: ‚Der Ausgang ist der Fangemeinde bekannt, die Überraschung ist die Umsetzung. Ich möchte die Helden der Kindheit ohne Effekthascherei auferstehen lassen.’ [...]"
LVZ vom 15.06.11
„Spannung und Lampenfieber steigen gleichermaßen, je näher die Premiere rückt. [...] Ein so großes Musicalprojekt habe dieMusikschulenoch nicht auf die Beine gestellt, sagtAnders. Bei den bisherigen zehn Musicalproduktionen ‚hatten wir oft Partner im Boot’. Dieses Mal ist das nicht der Fall und das gesamte Kollegium eingebunden. Alles in allem erleben die Zuschauer 200 Mitwirkende, allen voran Paula-Marie Meinert (11), André Telling (12) und Isabella Reichelt (16), die in die Rolle der Digedags schlüpfen. Alle drei sind Bühnen erfahren. [...] Wie berichtet, ist es nicht das erste Musical, das die hiesigeMusikschulemit dem freien Berliner Regisseur und Autor Martin Verges auf die Bühne bringt. [...] Verges besitzt die Rechte, ‚Mosaik’-Geschichten für die Bühne zu bearbeiten. Und er führt auch für sein ‚Wettrennen auf dem Mississippi’ die Regie.Anders: ‚Er hat die Möglichkeiten derMusikschulein das Stück sehr gut eingearbeitet.’ Zu hören sind 24 mit neuen Texten versehene Musikstücke, deren Spannbreite von Klassik bis zu den Beatles reicht und die natürlich miteinander harmonieren. Für etwa 20 davon machte Musikpädagoge Frank Liebscher, der an der Schule Saxofon-Unterricht gibt, die Arrangements. [...] AuchAnders, den momentan Anfragen aus ganz Deutschland erreichen, und Liebscher sind von den Digedags und deren Abenteuern fasziniert. [...] Dem Böhlener Publikum werden dabei per Beamer die originalen ‚Mosaik’-Bilder vor Augen geführt. Und natürlich sind bewegliche Schiffe, die erst vor Ort aufgebaut werden können, auf der Bühne. Die Kostüme der Darsteller sollen sich exakt an die Kleidung der gezeichneten Figuren anlehnen. Ein nicht ganz leichtes Unterfangen, zumal die Oper Leipzig mit ihrem großen Fundus trotz anfänglicher Zusagen nicht mehr zur Verfügung steht und die Musikschule nun andere Varianten ausloten muss. Anders ist da aber ganz Optimist. [...]“
LVZ vom 26.01.11
Wer in der DDR groß geworden ist, kennt auch die Digedags. Jene unverwechselbaren Comicfiguren von Johannes Hegenbart alias Hannes Hegen, die im heiß begehrten „Mosaik“ Monat für Monat spannende Abenteuer in aller Welt erlebten. In diesem Jahr werden Dig, Dag und Digedag die Böhlener Bühne erobern. Die Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" arbeitet an einem Musical, das in den fernen Westen führt und im Juni seine Uraufführung erfährt.
Der freie Regisseur und Autor Martin Verges besitzt die Rechte, „Mosaik“-Geschichten für die Bühne zu bearbeiten. Mit dem neuen Stück machen die Bornaer Musikschule und der 45‑jährige Verges bereits zum dritten Mal gemeinsame Sache. [...] Ausgangspunkt war der Wunsch der Markkleeberger Streicherkollegen, ein Programm mit amerikanischer Musik auf die Beine zu stellen [...]. Und der Texter konnte sogar in seine Kiste greifen, in der ein Stück mit den Digedags in Amerika lag. Die drei Gesellen sind dort als Reporter unterwegs. [...] Jetzt kam Frank Liebscher ins Spiel, der an der Musikschule Saxophon-Unterricht gibt. Der 43-jährige promovierte Musikpädagoge zeichnet für die szenische und musikalische Darstellung verantwortlich. Zwar werden in das neue Musical viele Ohrwürmer eingeflochten, aber etwa ein Drittel der Musik entsteht unter Liebschers Händen neu. [...] Laut Musikschulleiter Dr. Anders werden 150 Mitwirkende benötigt und das große Orchester, das Liebscher dirigieren wird. [...] Das Gros der Mitwirkenden werden Kinder und Jugendliche sein, aber auch Musikschüler im Erwachsenenalter stehen mit auf der Bühne. [...] So ein Projekt kostet natürlich auch Geld. Die Musikschule kann sich dabei über eine Zuwendung von Dow Chemical freuen. Der Chemiekonzern hatte im vorigen Jahr erstmals sein Spendenprogramm „Wir für hier“ aufgelegt, „wir bewarben uns und erhielten 10 000 Euro“, freut sich Anders. „Das Grundrisiko ist damit raus“, sagt er und rechnet Gesamtkosten in Höhe von 15 000 bis 20 000 Euro vor. Auch deshalb hoffen die Macher auf viele Zuschauer. „Wir wollen das Kulturhaus viermal voll haben, dazu brauchen wir 3000 Besucher, und dafür müssen wir besonders gut sein“, verrät der Musikschulchef das anspruchsvolle Ziel. Ob weitere Auftritte möglich sind, ist offen.
Mehr Besucher als jemals zuvor im Stadtkulturhaus Borna
LVZ vom 10.02.10
„Der Aufschwung ist versteckt, aber messbar. Im letzten Jahr wurden im Stadtkulturhaus so viele Besucher gezählt wie seit der Wiedereröffnung nach dem Umbau vor neun Jahren nicht. Mit 15 500 Gästen stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 2600, sagt Kulturmanagerin Gabriele Schitke. [...] Immerhin wurden im letzten Jahr 79 000 [Euro] eingespielt – nahezu soviel, wie zur Verfügung stand. Die Ausgaben lagen allerdings bei 89 000 Euro, sodass, keine Sensation, Kultur in Borna wie auch andernorts ein Zuschussgeschäft bleibt. Dennoch gab es ein messbares Besucherplus, das auch auf Veranstaltungen mit und für Schüler(n) zurückzuführen ist. Etwa auf musikalische Projekte der Dinterschule oder auch Musicalprojekte der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster". Dann ist das Stadtkulturhaus voll, und die Kulturmanagerin legt Wert auf die Feststellung, dass es keineswegs nur Eltern und Großeltern sind, die im Schlepptau ihrer Lieblinge kommen, um die auf der Bühne zu bewundern. [...] “
„Show Star“ aus Greifenhain
LVZ vom 29.04.10
„Wird die Greifenhainerin Verena Kraus am 1. Mai „Sachsens Show Star“? Unmöglich scheint das nicht, wenn am Abend des Feiertags die Jury im Freiberger Festsaal ihre Urteile abgibt. Immerhin schaffte es die 21-jährige Studentin durch mehrere Castings und Vorwettbewerbe. Von den rund 1000 Bewerbern um diesen Titel, der zum zweiten Mal vergeben wird, blieben letztlich zehn. [...] Die junge Frau spielt seit der ersten Klasse Gitarre, wurde bei Heike Lichey von der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" darin geschult, zudem absolvierte sie ein Jahr Gesangsunterricht. „Da ich zudem auch seit der fünften Klasse Texte schreibe und komponiere, dachte ich – das probierst du mal“, meint sie verschmitzt lachend. [...] “
LVZ Sonntag, 13./14. August 2011 "Das JEKI Projekt"
„Seine Fortsetzung findet das Projekt ´Jedem Kind ein Instrument´ (JeKi), das im Schuljahr 2009/2010 als Modellprojekt des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst an 38 Grundschulen Sachsen gestartet wurde. In Zusammenarbeit mit der Musikschule „Ottmar Gerster“ erlernen die Kinder ab Klasse 1 ein Musikinstrument. [...] Und von den Drittklässlern, die vor zwei Jahren erstmals in den Genuss dieses Projekts kamen, gibt es einige, die an der Musikschule weiter musizieren.“
LVZ 23.08. 2011 Neues Schuljahr
„Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“ startet ins neue Schuljahr/Ausbildung für 25 Instrumente und Tanz.[...] Auch der Rock- und Popbereich solle künftig stärker in dem Markkleeberger Haus etabliert werden.“
26.08.2011
„ Etwa 200 Veranstaltungen werden die Schüler der Musik- und Kunstschule ´Ottmar Gerster´ im neuen Schuljahr bestreiten. Das reicht vom Schülervorspiel bis hin zum Musical. [...] Zu den diesjährigen Höhepunkten zählt das Tanzstück ´Die 4 Jahreszeiten´ nach der Musik von Vivaldi [...]. Der Schulleiter hebt noch die Reise des überregionalen Blasorchesters zum Europäischen Jugendmusikfestival in Italien hervor, das am Himmelfahrtswochenende 2012 stattfindet.“
12.09.2011 "Lautstark und zartbesaitet- 200 Besucher erleben die Kirchennachtmusik in der Stadtkirche"
"Die Schlagzeuger boten neben dem zart aufspielendem Violinenduo Tabea Jäger und Sophie Lippold oder dem Klarinette- und Klavierduett Henriette Urban und Annette Wehner etwa eine besondere musikalische Einlage.“
29.10.2011
„ Viel Beifall gab es in Frohburg für Aine Goodman. Die 16-jährige Schülerin umrahmte die Feierstunde zum Jubiläum ´90 Jahre Stiftung Ortsmuseum Frohburg´ an der Harfe. Das zweite Jahr erlernt die Leipzigerin das Spielen dieses Instrumentes an der Musik- und Kunstschule ´Ottmar Gerster´.“
LVZ 1.11.11 „Akkordeonorchester feiert sein 20. Jubiläumskonzert"
"Das Akkordeonorchester der Musik- und Kunstschule des Landkreises konnte in den vergangenen Jahren zahlreiche Menschen für seine Musik begeistern, Auftritte unter anderem im Gewandhaus, auf Stadtfesten und in der Thomaskirche stehen auf der Habenseite.[...] Größter internationaler Erfolg des Ensembles war bisher ein zweiter Platz beim neunten World Music Festival im österreichischen Innsbruck.“
LVZ 9.11. 2011 Quertänzer mit den vier Jahreszeiten
"Die Tanzgruppen der Musik- und Kunstschule ´Ottmar Gerster´führen letztmalig ihre Tanztheaterproduktion[...] auf. Die Choreografie von Silvia Schuhknecht entstand in Anlehnung an die Originalsonette des Komponisten aus Venedig. [...]“
LVZ 25.11.11 Neues Musikstudio wird eröffnet
"Ein Jugendclub macht Musik: [...]In der Einrichtung können künftig unter anderem Workshops und Musikabende stattfinden. [...] Das DJ- und Musikstudio ist ein von der Europäischen Union gefördertes Gemeinschaftsprojekt des Gaschwitzer Jugend- und Begegnungszentrums, des Jugendstadtrates und der Musikschule ´Ottmar Gerster´.“
LVZ 25.11.11 Adventszeit: Marathon für die Musikschüler
"In besinnlichen Stunden Weihnachtslieder hören- was gibt es schöneres in der Adventszeit. Gefragte Musiker sind dabei Jahr für Jahr die Schüler der Musik-und Kunstschule ´Ottmar Gerster´. Um die 1000 Musikschüler zwischen vier und 20 Jahren stehen dabei in den Tagen bis zum Heiligen Abend auf den verschiedensten Bühnen.. Sie bestreiten von morgen an 35 Veranstaltungen im gesamten Landkreis, informierte Schulleiter Klaus- Dieter Anders.“
VDM „Musikalische Bildung für alle“
„ Mit nur zwei Worten eröffnet sich jeweils ein ganzer Kosmos facettenreicher Beziehungen, die sich rund um die Musik- und Kunstschule ´Ottmar Gerster´ in den 46 Jahren seiner Gründung entwickelt haben. Von den Kleinsten im Musikgarten könnte man stundenlang erzählen, von den Tänzerinnen, die gerade mit dem Kinderkunstpreis ´Kikuria´ geehrt wurden, vom Akkordeonorchester, dass in diesem Jahr in Litauen begeistert aufgenommen wurde, von Absolventen, die jetzt an Musikhochschulen studieren, vom Debut eines kleinen Gitarristen, von Wettbewerbserfolgen und (Tränchen), vom selbst komponierten Stück einer jungen Cellistin – alltägliche Geschichten gestalten eine große Idee mit, die sich in zwei Worten beschreiben lässt
Musikschule mittendrin!“
LVZ 5.12.2011 Konzert mit Publikumsbeteiligung
„Im Musiksaal des Bürgerhauses ´Goldener Stern´ stimmte sich das Streichorchester Markkleeberg ein. […] Dann eröffneten die Streicher mit Vivaldis ´Vier Jahreszeiten´ das Konzert. Christoph Ullrich führte durch ein abwechslungsreiches musikalisches Programm, das klassische Stücke ebenso beinhaltete wie schottische Volksweisen und natürlich weihnachtliche Musik. […] Schließlich war am Ende des Konzertes das Publikum gefragt. Denn was wäre ein Adventskonzert ohne Weihnachtslied? Christoph Ullrich zeigte sich nach dem Konzert hochzufrieden. ´Es ist toll, was die Musiker heut geleistet haben´ [...].“
Weihnachtsgala 2011 LVZ Borna- Geithain „Melodischer Weihnachtszauber“
„ Am Sonnabend führte die Musik-und Kunstschule ´Ottmar Gerster´ ihre festliche Weihnachtsgala im Kulturhaus Böhlen auf- in zwei Vorstellungen. Vor ausverkauftem Saal präsentierten die jüngsten Künstler ein buntes Programm an weihnachtlicher Musik. […]
(Als) das Galaorchester der Musikschule die ersten Takte des italienischen Weihnachtsliedes ´Tu scendi dalle stelle´ anspielte, wurde es mucksmäuschen still. Als der Vorhang aufging und der wunderschön geschmückte Weihnachtsbaum über dem Orchester erstrahlte, ging ein Raunen durch den Saal. Was dann folgte war eine breite Palette an musikalischen und tänzerischen Darbietungen, die das Publikum perfekt auch Weihnachten einstimmte. […]
Als es dann am Ende richtig wild wurde, eine Rockband spielte ´Jingle Bells´, konnten sich die Kleinsten nicht mehr auf ihren Plätzen halten. Sie tanzten mit, sprangen im Gang hin und her. Nach eineinhalb Stunden perfekten Benehmens hatten sie sich das auch mehr als verdient. Jetzt kann der Weihnachtsmann kommen.“
LVZ Borna vom 20.12.2011 Erster Preis dank "Synapsenchaos"
"Die Bornaer Tänzerinnen der Musik-und Kusnstschule ´Ottmar Gerster´ haben beim achten Wettbewerb um den Jugendkunstpreis der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung (LKJ) den ersten Preis in der Kategorie Tanz gewonnen. Das teilte Schulleiter Klaus-Dieter Anders mit. Der Beitrag aus der Whyrastadt habe den Titel ´Synapsenchaos´ getragen. Der Wettbewerb, der unter Schirmherrschaft von Ministerpräsidenten Stanislav (CDU) stand, wurde am Wochenende ausgetragen. Der Jugendkunstpreis stand in diesem Jahr unter dem Motto ´Herzklopfen´."